13 Fakten über das Stillen, die Du kennen solltest

Welche Gedanken hast Du Dir zum Stillen gemacht?

Keine?

So geht es vielen Männern. Warum sollten wir uns auch Gedanken zu etwas machen mit dem wir so wenig zu tun haben?

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Als werdender Vater hast Du einen großen Einfluss darauf wie Deine Partnerin zum Stillen steht und ob es sie es machen wird. Studien haben ergeben das Frauen, deren Männer gegen das Stillen sind oder denen das Thema egal ist, weniger stillen. Frauen, deren Männer hinter dem Stillen des Kindes stehen, bildlich gesprochen, stillen erfolgreicher und länger.

Männer haben oftmals keine richtige Meinung zum Stillen, weil sie sich nicht oder nicht richtig über das Thema informieren. Das wollen wir heute nachholen und deshalb findest Du in diesem Artikel alles wissenswerte zum Thema Stillen und Muttermilch. Ganz besonders, warum Muttermilch und das Stillen gut für Dein Kind ist.

Alles was Du über das Stillen und die Muttermilch wissen musst.

Muttermilch ist die natürlichste Nahrung, die Dein Kind bekommen kann. Was ist alles drin und warum machen alle einen Hype um das Stillen?

Muttermilch hat die richtige Zusammensetzung

Der Körper der Mutter weiß was das Kind braucht. Deshalb bietet die Muttermilch die richtige Zusammensetzung aus Wasser (87,2%), Kohlenhydraten (7%), Fett (4%), Eiweiß (1,5%), Spurenelementen (0,3%), Kalium (47mg), Natrium (14mg), Calcium (33mg), Magnesium (3mg), Eisen (58 µg) und Phosphor (15mg). Alles zusammen bei ca. 70 kcal/100ml.

Muttermilch hat die richtige Temperatur

Muttermilch ist nicht zu heiß oder zu kalt sondern hat immer angenehme Körpertemperatur. Das Kind kann sofort los trinken ohne sich den Mund zu verbrennen.

Muttermilch kostet nichts

Muttermilch ist kostenfrei, wenn Du von den Kosten für den gesteigerten Appetit der Mutter absiehst.

Muttermilch fördert die Beziehung zwischen Mutter und Kind

Durch das Stillen und den Körperkontakt fühlt sich das Kind sicher und es entsteht eine starke Bindung zwischen Mutter und Kind.

Muttermilch reduziert das Infektionsrisiko

In der Muttermilch sind Keime und Bakterien. Das ist nicht schlimm sondern härtet das Kind ab. Eine spanische Studie bestätigt, dass Stillen das Infektionsrisiko um 30-58% reduziert.

Stillen reduziert das Risiko der Säuglingssterblichkeit

US Studien belegen, dass Stillen das Risiko vermindert, dass das Kind am gefürchteten plötzlichen Kindstod verstirbt.

Stillen senkt das Risiko, dass das Kind übergewichtig wird

Stillen bewahrt vor einer Alkoholabhänigkeit

Schwedische Wissenschaftler konnten in Langzeitstudien ermitteln, dass Kinder die kurz die Brust bekamen ein 50% höheres Risiko haben alkoholkrank zu werden als Kinder die länger gestillt wurden.

Stillen macht schlau

Gestillte Kinder sollen einen bis zu sieben Punkte höheren IQ entwickeln.

Es gibt zahlreiche Studien, ich habe vier gefunden (diese, diese, diese und diese), die einen Zusammenhang zwischen der Brustfütterung und der Intelligenzentwicklung des Kindes nachweisen wollen. Das ist nicht unstrittig. Es heißt, dass intelligente Mütter vermehrt stillen und ohnehin schlauere Kinder haben.

Stillen macht erfolgreich

Vielleicht ist es eine Bestätigung der These, dass Stillen schlau macht. Die Universität in Bristol hat in einer anderen Langzeitstudie über 60 Jahre lang die Karriere verschiedener Kinder beobachtet. Sie stellten fest, das gestillte Kinder eine bessere Karriere machen als ihre Eltern. Sie kletterten 41% häufiger die Karriereleiter hinauf als die, die nicht gestillt wurden.

Stillen erleichtert das Sprechen

Das Nuckeln an der Brust stärkt viele Bereiche der Mundmuskulatur. Diese ist für die spätere Lautbildung und das Erlernen der Sprache wichtig. Ein Effekt, der sich mit Flaschen und Nuckeln noch nicht nachahmen lässt. Das Füttern mit dem Fläschchen erfordert eine minimale Kieferbewegung und die Zunge wird kaum gebraucht.

Stillen ist leichter

Beim Stillen müsst Ihr Euch deutlich weniger Gedanken machen. Die Milch kann nicht überdosiert werden wie bei Pulvermischungen. Allgemein fallen Zubereitungsfehler weg und Gefahren durch verunreinigtes Wasser gibt es ebenso nicht.

Stillen ist umweltfreundlich

Bei der Produktion von Milchpulver fällt Abfall an. Die Produktion kostet Energie. Die Verpackungsproduktion verbraucht ebenfalls Energie und produziert Abfall. Außerdem müssen Materialien hin- und her transportiert werden, so das einiges an CO2 anfällt bevor die Milch im Bauch Deines Babys landet.

Du siehst – viele gute Gründe ein Kind zu stillen.

Wie stehst Du zum Stillen?

Will Deine Frau Stillen und unterstützt Du sie in dem Vorhaben? Oder seid Ihr mit den Thema schon durch? Welche Erfahrungen hast Du gemacht?

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