Kinderfotos – Papa´s größter Schatz. So schützt Du Deine Bilder.

Von: Andreas
Lesezeit: ca. 12 Minuten

Stell Dir vor, Deine Festplatte ist kaputt und Dir wird klar, dass Du alle digitalen Fotos Deiner Kinder verloren hast. All die Meilensteine, angefangen von der Geburt über den ersten Zahn, die ersten Schritte, der erste Kindergeburtstag – alles weg. Du kannst Dir die Entwicklung Deiner Kleinen nicht mehr anhand von Bildern ins Gedächtnis rufen und dabei staunen wie schnell die Zeit doch verging und wie schnell sie groß wurden.

Später, wenn Deine Kinder sehen wollen, wie sie als Baby aussahen, wirst Du außer einem Schulterzucken und einem schlechten Gewissen nichts weiter vorbringen können.

Ein Horrorszenario für jeden Vater. Kinderfotos sind nicht nur etwas, an dem wir uns erfreuen sollen. Mit den Fotos unserer Kinder, die ihre Entwicklung dokumentieren, schaffen wir etwas für dessen Bewahrung wir verantwortlich sind. Was gibt es schöneres als sich anhand von Kinderbildern die eigene Entwicklung später einmal ansehen zu können.

Unsere Eltern haben das mit liebevoll zusammengestellten Fotoalben dokumentiert. In der heutigen, digitalen Welt geht es weitaus unromantischer zu. Zwar wächst die Flut an Bildern, dank Digitalkameras unablässig, doch so viel Mühe wie früher geben sich die wenigsten. Einige Bilder sind auf dem Handy, einige auf dem Computer. Es fängt damit an, dass die wenigsten all ihre Bilder an einem und dem selben Ort archivieren. Alleine so gehen hunderte von schönen Fotos verloren.

Kommt dann noch ein technischer Defekt, beispielsweise ein Festplattencrash oder ein Kurzschluss im Handy, hinzu ist das Unglück perfekt.

Hätte ich doch nur meine Bilder gesichert.

Doch, wie kannst Du heute Deine Bilder so sichern, dass dieser Schatz wirklich sicher ist? In diesem Beitrag möchte ich Dir einige Möglichkeiten aufzeigen und ein wenig die Vor- und Nachteile behandeln.

Fotos online speichern

Eine sehr gute und sichere Lösung, wie Du Deine Bilder sichern kannst, ist es sie bei einem Dienstleister online zu speichern. Diese Möglichkeit erfreut sich steigender Beliebtheit. Die Vorteile liegen klar auf der Hand. Wenn Deine Bilder auf einem Server eines Dienstleisters, also in der Cloud, gespeichert sind, kann ein Festplattendefekt Deines heimischen Rechners ihnen nichts mehr anhaben. Viele große Anbieter im Internet verfügen über sehr große Rechenzentren, deren Server auf der Welt verteilt sind. Gegen Einflüsse von aussen sind sie perfekt geschützt. Die Räume, in denen die Server stehen sind gekühlt und fällt dennoch mal eine Festplatte aus, sind die Daten auf verschiedenen anderen Platten gespiegelt um ein hohes Maß an Datensicherheit zu gewähren.

Neben dem Sicherheitsaspekt, gibt es einen weiteren, wichtigen Vorteil Bilder online zu speichern. Du kannst einzelne Bilder oder ganze Alben durch wenige Klicks mit Leuten teilen, die weit weg leben, beispielsweise mit der lieben Tante aus Amerika.

Bei Deiner Wahl des Anbieters solltest Du darauf achten, dass es sich um ein möglichst großes Unternehmen handelt. Je größer das Unternehmen, desto besser ist die IT-Infrastruktur ausgebaut und desto sicherer sind Deine Fotos auch für die Zukunft. Ich habe Dir einmal einen Auszug der Anbieter, die in Frage kommen könnten, zusammengestellt:

Flickr

Flickr, die zu einem der größten Internetkonzerne (Yahoo) gehören, ist sicher einer der führenden Anbieter im Bereich Online-Fotos.

Wie viele Firmen im Internet, bietet auch Flickr ein Freemium Konzept an. Das bedeutet, dass der Service kostenlos ist und Du ab einer gewissen Nutzungsintensität entscheiden kannst, den kostenpflichtigen Service zu nutzen.

Du kannst bei Flickr beliebig viele Bilder hochladen, ohne dafür zu bezahlen. Wenn Du aber mehr als die letzten 200 Bilder betrachten möchtest, benötigst Du ein sogenanntes “Pro“-Konto für das Du 24,95 $ im Jahr zahlen musst (umgerechnet also ca. 18,50 €/Jahr).

Die Frage der Datensicherheit kommt bei allem, was Du online stellst, auf. Bei Flickr kannst Du festlegen wer diese Bilder sehen darf. Du kannst beispielsweise bestimmen, dass nur Du die Bilder sehen darfst und sie für jeden anderen unsichtbar sind. Weitere Optionen sind, dass Freunde und/oder Familienmitglieder (die jeweils ebenfalls über einen Flickr-Account verfügen müssen) Zugriff haben oder dass jeder die Bilder sehen darf. Wenn Deine Freunde oder Familienmitglieder nicht bei Flickr angemeldet sind, kannst Du einzelne Alben mit einem sogenannten Gästepass freigeben und die Leute per e-Mail einladen, Dein geschütztes Album anzusehen.

Picasa

Die Lösung des Internetgiganten Google nennt sich Picasa. Ähnlich wie bei Flickr ist auch bei Picasa die Nutzung, bis zu einem gewissen Grad, kostenfrei.

Bei Picasa kannst Du 1 GB Speicherplatz (ca. 1.000 Fotos) kostenfrei nutzen. Solltest Du mit diesem Speicherplatz nicht auskommen, bietet Picasa Dir verschiedene Optionen:

  • 20 GB für 5$/Jahr
  • 80 GB für 20 $/Jahr
  • 200 GB für 50$/Jahr
  • 400 GB für 100 $/Jahr
  • 1TB für 256 $/Jahr

Auch bei Google kannst Du entscheiden, wer die Fotos betrachten darf. Du kannst Deine Alben per e-Mail an Freunde und Verwandte schicken. Wenn Deine Famiienmitglieder oder Freunde bereits über ein Google Konto verfügen (das tun sie in der Regel wenn sie einen der anderen Google Dienstleistung wie GMail, YouTube oder Google Reader nutzen), kannst Du sie einladen Deine neuen Fotos zu betrachten.

Google steht seit langem in der Kritik ein Datenfresser zu sein, von dem niemand so genau weiß, was mit den Daten letztendlich passiert. Besonders der Fotoservice Picasa steht in Foren in der Kritik die biometrischen Daten von Bildern, die bei Picasa hochgeladen werden, mit anderen Nutzerdaten zu verknüpfen. Ich weiß nicht in wie weit das korrekt ist und Du solltest für Dich entscheiden, welchen Service Du nutzt und welche Bilder Du online stellst.

Facebook

Die Nummer drei in unserer Liste ist das größte Social Network der Welt. Auch bei Facebook kannst Du Deine Fotos sichern und das, ganz im Gegensatz zu Flickr und Picasa, völlig kostenfrei. Die Nutzung von Facebook ist und bleibt kostenfrei. Die einzige Reglementierung von Facebook, was die Nutzung der Fotos betrifft ist, dass ein Album maximal 200 Bilder enthalten darf. Du kannst aber so viele Alben erstellen und füllen wie Du möchtest.

Auch bei Facebook entscheidest Du darüber, wer die Bilder betrachten darf. Hierbei solltest Du Dich etwas mit den Privatsphäre-Einstellungen bei Facebook auskennen.

Du kannst beispielsweise wählen, dass nur Deine Freunde, also Leute mit denen Du auf Facebook verknüpft bist, Deine Bilder sehen können. Bei der Option Freunde von Freunden, können alle Leute die Bilder sehen, die mit Deinen Freunden verknüpft sind. Je nachdem wie groß der Bekanntenkreis Deiner Freunde auf Facebook ist, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass einige Leute Deine Bilder sehen, die Du nicht kennst. Und zu guterletzt kannst Du auch angeben, dass jeder Deine Bilder sehen kann.

Für den Fall, dass Du die Bilder jemandem zeigen möchtest, der nicht bei Facebook angemeldet ist, kannst Du einen öffentlichen Link per e-Mail versenden, der zu den Bildern Deines Albums führt.

Posterous

Wenn Du Deine Bilder zwar online sichern und anderen zur Verfügung stellen möchtest, Du aber Bedenken hast Services von Google, Facebook und Co. zu nutzen, bietet sich noch eine andere, interessante Alternative. Die Bloggingplattform Posterous lässt sich sehr gut dazu nutzen, ein privates Fotoalbum zu erstellen.

Lies hier nach, wie Du mit Posterous ein privates Fotoalbum erstellst. Das charmante an der Posterous-Lösung ist, dass Du Deine Bilder wirklich abschotten und nur Du anderen Nutzern Zugriff gewähren kannst. Ebenso steht keiner der großen Internetkonzerne, die auch gerne als “Datenkrake” bezeichnet werden, hinter dem Dienst.

Die Nutzung von Posterous ist kostenfrei. Jede registrierte Domain hat ein Datenvolumen von 1 GB (ca. 1.000 Fotos) zur Verfügung. Bei Posterous arbetet man aktuell an einem Freemium-Modell, wie Flickr und Google Picasa es anbieten. Details sind aktuell jedoch noch nicht bekannt.

Fotos “offline” sichern

Wer der Cloud, oder den Firmen wie Google, Yahoo und Facebook seine privaten Fotos nicht anvertrauen möchte, der ist auf eine Hausmannslösung angewiesen. Die Kernfrage, die Du Dir stellen musst, lautet: wie kann ich meine Daten kopieren, damit ich sie 2 x habe und dennoch den Überblick behalte?

Festplatte

Die einfachste und, aus meiner Sicht, praktikabelste Lösung ist es, eine externe Festplatte an den eigenen Computer anzuschließen und dorthin Kopien aller Deiner Fotos zu speichern. Sollte die Festplatte Deines Computers einmal versagen, sind Deine Fotos auf der externen Festplatte auf jeden Fall noch gesichert.

Festplatten bekommst Du in einem breiten Preisbereich von 40 – 250 €. Die Preise varieren abhängig von Kapazität, ob es netzwerkfähige Festplatten, sind, etc. Am sichersten sind Geräte, die zwei Platten in einem Gehäuse haben und in einem sogenannten Raid-Verbund laufen. Das bedeutet im Prinzip, dass auf beiden Festplatten die gleichen Inhalte gespeichert sind und somit auch Deine externe Festplatte gegen technische Fehler besser abgesichert ist.

Wie groß die Festplatte sein muss, hängt von Deinen existierenden Datenmengen ab. Speicherplatz wird heute inflationär gehandelt, weil er fast unbegrenzt und preiswert verfügbar ist. Dabei fallen die Kunden auf starke Werbeslogans auf Plakaten mit großen Buchstaben herein. Wenn Du bisher mit Deiner 160 GB Festplatte im PC ausgekommen bist, macht es keinen Sinn sich eine 1TB Festplatte anzuschaffen. Du zahlst mehr, hast unter Umständen längere Ladezeiten und eine kürzere Lebensdauer, weil die Festplatte fast leer bleibt. Eine gute Faustformel ist es, den aktuell vorhandenen Speicherplatz x 2 zu kalkulieren. Wenn Du eine 160 GB Festplatte in Deinem PC hast und diese zwar schon gut gefüllt aber noch nicht voll ist, reicht es zur Datensicherung aus sich eine 320 GB Festplatte anzuschaffen.

Nichts hält ewig, auch Deine externe Festplatte nicht. Darüber musst Du Dir klar sein. Festplatten haben eine begrenzte Lebensdauer. Diese ist abhängig von der Nutzungdauer. Wenn Du Deinen Computer nur abends und an en Wochenenden benutzt, hast Du nach 2 Jahren eine 3,5%ige Chance, dass Deine Festplatte kaputt geht. Nach 5 Jahren steigt die Wahrscheinlichkeit bereist auf 10%. Bei Computern, die täglich im Einsatz sind, liegen diese Werte natürlich noch weitaus höher. Die Hersteller geben nur theoretische Richtwerte von, beispielsweise 500.000 Stunden, an. Ich habe bei meinem privaten Rechner jedoch schon zwei Festplatten zu Grabe getragen und bezweifele daher die Verlässlichkeit solcher Werte.

Wenn Du eine externe Festplatte nutzt, ist es ratsam sie nach dem Speichern wieder auszuschalten. So verlängerst Du die Haltbarkeit. Dennoch bieten externe Festplatten zu Hause keinen 100% Schutz. Im Falle eines Überspannungsschadens (wenn die Festplatte an Computer oder externe Stromversorgung angeschlossen war), Brand oder Überschwemmung, kann Deine Festplatte beschädigt werden und die Daten sind futsch.

DVDs brennen

Eine sehr beliebte Variante Fotos und andere Daten zu sichern, ist das Brennen einer CD oder DVD. Leider ist diese Form der Datensicherung die, die ich am wenigsten empfehlen möchte. Zunächst einmal sind DVDs vergleichbar klein und Du bekommst nicht viele Daten drauf. Neben der Kapazität sind auch die Abmessungen klein, wodurch eine DVD schneller verloren gehen kann.

DVDs haben eine deutlich geringere Lebensdauer als beispielsweise Festplatten. Viele Hersteller geben zwar 10 Jahre Garantie, doch diese beschränkt sich meist auf “haptische Bauteile” und nicht auf die Datensicherheit. Im ungünstigsten Fall können DVD±R und DVD±RW Medien bereits nach wenigen Monaten Datendefekte aufweisen.

Entwickeln lassen

Der gute alte Abzug ist bei heimischen Lösungen immer noch sehr beliebt. Und nicht zu unrecht. Die Lebensdauer entwickelter Fotos ist, im Vergleich zu Festplatte & Co., sehr hoch. Farbfotos bekommen im Schnitt erst nach 30 Jahren einen Rotstich. Schwarzweißfotos halten sogar noch länger und sehen auch nach 100 Jahren gut aus. Beides hängt selbstverständlich von der Lagerung ab. Sind die Fotos viel Sonnenlicht oder Feuchtigkeit ausgesetzt, ist die Haltbarkeit geringer.

Die Haltbarkeit ist der größte Vorteil von entwickelten Fotos. Einer der größten Nachteile ist die deutlich schwierigere Verwaltung. Es bedarf schon eines ausgeklügelten Archivierungssystems um Fotos so abzulegen, dass Du sie wiederfindest ohne dabei 10 Schuhkartons durchwühlen zu müssen. Freunden spontan die Fotos des ersten Sommerurlaubes mit Kind von vor 3 Jahren zu zeigen wird schwierig.

Neben der Archivierung ist der zweite große Nachteil, dass Du nicht alle Deine Fotos entwickeln lässt. Der verwackelte Handyschnappschuss, wie Dein Kind gerade zum ersten Mal alleine läuft, wird es wohl nicht aufs Fotopapier schaffen. Mit 0,40 € sind Entwicklungen heute nicht mehr teuer aber die digitale Fotografie hat den Bilderhaufen deutlich anschwellen lassen. Ich habe in meinem Archiv über 10.000 Fotos. Eine Entwicklung wäre demnach eine Investition von mehr als 4.000 €. Unwahrscheinlich, dass ich alle Fotos entwickeln lasse.

In Zeiten des Internet wird ein weiterer großer Nachteil von entwickelten Fotos deutlich – die Teilbarkeit. Wenn Du die schönen Bilder von Weihnachten der Tante in Amerika zeigen möchtest, siehst Du Dich bei entwickelten Fotos einer enormen Arbeitsherausforderung gegenüber. Bei Online Fotos ist das eine Sache weniger Klicks.

Fazit – meine Lösung

Wie in so vielen Bereichen des Lebens gibt es auch bei der Fotosicherung keine Allheillösung. Alle Lösungen haben Vor- und Nachteile. Und: alle Lösungen kosten Geld.

Wenn Du nun überlegst welche Lösung für Dich am besten ist, solltest Du abwägen:

  • wie viele Bilder Du hast
  • wie sicher sie sein sollen
  • was Du bereit bist zu investieren
  • wie stark Dein Vertrauen in Online-Medien ist

Aus meiner Sicht ist es am sichersten, komfortabelsten und am günstigsten Bilder online abzuspeichern. Ich habe mich mit diesem Thema wirklich lange auseinander gesetzt und viel hin und her überlegt, wie ich meine Fotosammlung am besten in den Griff bekomme. Ich habe alles durch, DVDs brennen, entwickeln, externe Festplatten, etc. Alles führte dazu, dass ich jetzt einen riesigen Berg Bildmaterial auf dem Rechner habe, die Backups aber in Schuhkartons, auf verschiedenen DVDs und Festplatten verteilt sind. Würde meine Festplatte morgen den Geist aufgeben, hätte ich sicher einige schöne Bilder verloren.

Ich arbeite derzeit daran, alle meine Fotos online zu archivieren, was bei 10.000+ Bildern wirklich aufwendig und mühselig ist. Ich habe mich persönlich für die Dienste von Flickr entschieden. Ich begleite die Seite schon seit langem und hatte dort bis vor einem Jahr einen kostenfreien Account. Flickr ist es, unter anderem, deshalb geworden, weil ich hierüber noch nie etwas negatives gehört habe. Auch kostenseitig finde ich Flickr empfehlenswert. Wenn ich rechne, ich müsste über 4.000 € für die Entwicklung meiner Bilder investieren, kann ich davon 216 Jahre lang einen Pro-Account bei Flickr unterhalten.

Welche Lösung hast Du für die Sicherung Deiner Bilder? Ich bin immer auf der Suche nach alternativen Lösungen zu speziell diesem Problem und würde mich freuen, wenn Du uns einen Kommentar hinterlässt.

Foto: Rachel Zack


  • Dirk Einecke

    Ich habe meine gesamte Fotosammlung (etwa 195 GB) in Apple Aperture drin und und hier kann man einfach einen Speicherort (am besten eine andere Festplatte) für das Backup angeben. So kann man automatisch die Library mit dem Backup synchronisieren.

    • http://www.papa-online.com Andreas

      Danke für Deine Lösung. Klingt sehr komfortabel.
      Ich arbeite aktuell mit Lightroom (für die RAWs) und iPhoto für die JPG Betrachtung und Verwaltung.
      Mein Plan ist es, neben der Flickr Sicherung, noch ein Backup mit Time Machine zu machen – muss mir aber vorher noch eine WLan Festplatte zulegen. Liebäugele zudem mit der Time Capsule…

  • Sebastian

    Also ich nutze an meinem PC eine externe Festplatte zur Sicherung. Bei Festplattenpreisen von unter EUR 100 für 1 TB und mehr nun wirklich kein Problem. Dazu kommt ein Synchronisationsprogramm (AllSync, Freeware) mit dem ich regelmäßig u.a. den Foto-Ordner auf der normalen internen Festplatte mit der externen Festplatte abgleiche. Da die externe Festplatte nur zur Synchronisation genutzt wird ist die Haltbarkeit hier sehr hoch. Zudem geht das “gefühlt” einfach schneller und einfacher (quasi nur 1-Klick) als das ganze irgendwie online zu sichern. Und wenn man sich alle 5 oder auch nur 10 Jahre eine neue Festplatte kauft ist man immer auf der sicheren Seite.
    Viel interassanter ist da die Wahl des Datenformats. Sicherlich ist man mit RAW oder JPG heute auf der sicheren Seite, ist dem aber auch in 30 oder 40 Jahren noch so?

    • http://www.papa-online.com Andreas

      Danke für Deinen Kommentar Sebastian.

      Die Datenformat Thematik ist sicher eine Frage. Ich denke, selbst wenn es einen Formatswechsel geben sollte, so wird es ebenfalls Konvertierungssoftware geben, damit auch ältere Formate gelesen werden können.
      Selbst heute gibt es noch Dia-Scanner, obwohl die Anzahl Fotos, die als Dia aufgenommen werden, verschwindend gering sein dürfte.

  • http://www.123bambini.com/ 123Bambini

    Danke für die tolle Auflistung, ja es ist im ein mulmiges Gefühl dabei, wenn man nicht extra sichert. Du sprichst da wieder ein Bauchschmerzproblem von mir an. Irgednwie kommt man auch nicht dazu sich darum zu kümmern, aber Deine Auflistung finde ich Klasse.
    Gruß Kati

    • http://www.papa-online.com Andreas

      Kati, das Problem kenne ich.
      Ich befürchte selbst, dass der schlimmste Fall eintritt, bevor ich “Zeit” dafür gefunden habe. Das wäre ein Super-GAU.

      • http://www.123bambini.com/ 123Bambini

        Ich hoffe nur, dass dieser Fall nie eintritt!!!! Da hast Du recht, das wäre ein super Gau.

  • Dirk

    Guter Artikel! :)

    Also ich nutze Flickr, um einige meiner Bilder öffentlich zu zeigen, Picasa als Desktop-Tool unter Windows, weil ich die Verwaltung und Bedienung sehr gut finde, und dann als Online-Galerie, wenn ich eine Galerie nur “privat” zeigen will. Und dann Facebook um wenige Fotos meinen “Freunden” dort zu zeigen. Und zum Backup siehe unten.

    Ein paar Punkte zum Artikel:

    Oben hast Du zwar erwähnt, dass man auf einen größeren Anbieter achten sollte, dann aber als Alternative Posterous erwähnt. Dort besteht sicher die Gefahr, dass es den Service von heute auf morgen nicht mehr gibt.

    Als Alternative zu Online-Galerien (übrigens gibt es da auch etwas von Microsoft mit Windows Live) gibt es noch Online-Backup-Dienste. Ich verwende Mozy (www.mozy.com, gehört zu EMC), was alle Arten von Daten online sichert. Das funktioniert ganz gut, läuft im Hintergrund und überträgt die Daten, wenn man sonst am Rechner nichts macht und es kann auch parallel auf eine Festplatte sichern. Den Service gibt es glaube ich als freie Variante, bei ungegrenztem Datenvolumen kostet es ca. 50 Euro im Jahr. Der Unterschied bei solchen Diensten ist allerdings, dass es eine reine Sicherungslösung ist, man als niemandem die Bilder zeigen kann.

    Und weil in den Kommentaren etwas über die Lebensdauer von Datenformaten erwähnt wurde: Hier wird ein Service erwähnt, der angeblich zusichert, dass die Daten “forever” verfügbar sind: http://www.socialtimes.com/2011/01/nonprofit-guarantees-your-data-will-be-stored-forever-for-a-price/ Allerdings zu einem stolzen Preis. :)

    Viele Grüße
    Dirk

    • http://www.papa-online.com Andreas

      Danke für Dein Lob Dirk.
      Es stimmt schon – Posterous ist ein eher kleinerer Anbieter. Dennoch glaube ich nicht, dass er von heute auf morgen nicht mehr existiert bzw. eingestellt wird. Es ist eher ein Übernahmekandidat für größere Firmen die einen Microblogging Service haben wollen, Yahoo zum Beispiel.

      Die Datensicherungsoption von EMC kannte ich noch gar nicht – danke für den Tipp.

  • http://www.sparbaby.de Chris

    Toller und ausführlicher Artikel, als langjähriger Hobbyfotograf beschäftigt mich das Thema Backups schon länger und ich habe im Familien- und Bekanntenkreis auch schon mehrmals den worst case erlebt – alle Bilder der letzten Monate weg, das ist dann sehr schmerzlich. Und den Betroffenen war selten bewußt, das so eine Festplatte nicht ewig hält. Ich kann ja mal meine Lösung erzählen:

    Ich habe bei den Eltern (und bei mir) jetzt externe Festplatten ausgesucht, die automatisch mit dem Rechner hochfahren und sich automatisch wieder ausschalten. So kann man die Backups nicht vergessen. Die Bilder-Ordner werden automatisch im Hintergrund gesichert und zwar nur in eine Richtung, da beim 1:1 Syncronisieren sonst das Risiko besteht, dass Daten auch auf der Sicherung versehentlich gelöscht werden. Ich benutze dazu die Software Super Flexible File Syncronizer, aber es gibt unzählige Backup-Tools und jedes ist besser als gar keins.

    Das war die Minimalversion, zusätzlich sichere ich alle Daten täglich im Netzwerk auf einem NAS-Server. Für die Fotos nutze ich ebenfalls Lightroom und seit 2 Jahren Smugmug.com – das basiert auf Amazons S3 Servern und gilt als sehr sicher, hat Passwortschutz für einzelne Galerien und ist überhaupt ganz toll ;-)
    Seit Lightroom 3 kann man auch direkt nach Smugmug exportieren für ältere Versionen gibts Plugins.

    Flickr hatte ich auch mal ein Jahr lang, wie Du schon sagst, da gibt es auch nichts gegen zu sagen, Vorteil ist die sehr lebendige Community, falls man seine Bilder diskutieren will und auch mal Feedback bekommen möchte.

    Und last but not least würde ich noch ein Online-Backup empfehlen, auf dem einfach nur die reinen Roh-Daten gesichert werden (I shoot Raw :-) ). Wenn Einbrecher die Wohnung ausräumen oder andere Katastrophen die Wohnung vernichten, nützt auch die externe Festplatte und der Homeserver nichts. Ich selbst nutze Crashplan, andere sind mit Mozy oder Carbonite zufrieden, in Deutschland bietet Strato sowas unter dem Namen Hidrive – um nur ein paar zu nennen. Bedenken, meine Bilder online zu speichern habe ich keine. Ich gehe davon aus, dass unsere Familienfotos sowieso keinen interessieren. Spätestens beim tausendsten Zoo-Foto würde jeder Hacker genervt aufgeben :-)

    • http://www.papa-online.com Andreas

      Uff, da bin ich jetzt etwas platt.

      Das ist ja schon Profi-Niveau. Danke für Deinen ausführlichen Kommentar. Den werde ich jetzt Stück für Stück abarbeiten um zu sehen was ich davon übernehmen kann. Du hast mich wieder einmal beeindruckt!

      • http://www.sparbaby.de Chris

        Achwas, da kommt nur der Nerd in mir durch ;-)

        • http://www.papa-online.com Andreas

          Finde ich gut. Da kann ich noch was lernen ;-) .

  • http://matteslife.blogspot.com Mattes

    Jaja, die gute alte Backup-Geschichte. Meistens denkt man erst dran, wenn die Festplatte abgeraucht ist. Deshalb finde ich Deinen Artikel echt gut. Mir ging es nämlich auch schon mal so, dass ich Probleme mit meinem Rechner hatte und mehrere tausend Fotos auf einer Festplatte im Rechner lagen, an die ich nicht mehr ran kam. Ok, es waren damals noch keine Kinderbilder dabei, aber die Arbeit, die man als Hobbyfotograf da reingesteckt hat, war teilweise wirklich enorm.
    Seitdem nutze ich bis jetzt eine externe Festplatte und Synctoy, ein kostenloses Microsoftprodukt.
    Jedoch hat mich Dein Artikel auch auf die Idee gebracht, mal nach Online-Speichern zu schauen, da wie Chris schon erwähnt hat, bei einem Einbruch (und der ist in der dunklen Jahreszeit gar nicht mal so unwahrscheinlich) trotz des besten Backups alle Bilder weg sein könnten.
    Ich habe mich vorhin mal bei Amazon S3 angemeldet und werde mal schauen, wie sich das so macht. Außerdem habe ich gesehen, dass bei meinem 1und1-Vertrag auch ein Online-Speicher dabei ist, den werde ich auch mal probieren und dann eventuell selbst mal ‘nen Blogeintrag dazu schreiben.
    Auf jeden Fall schon mal Danke für die Anregungen! ;-)

    • http://www.papa-online.com Andreas

      Danke für Dein Feedback. Man weiß erst was man an Fotos hat, wenn sie verloren sind. Diese Erfahrung mit den wertvollen Kinderfotos zu machen wünsche ich niemandem.

  • http://papaswort.wordpress.com/ R

    Guter Artikel. Man kann gar nicht genug darauf hinweisen.

    Wer eine Alternative zu flickr sucht, kann sich auch 23hq.com mal anschauen. Der Laden sitzt in Skandinavien, was vielleicht auch seinen Charme hat.

    • http://www.papa-online.com Andreas

      Danke – werde ich mit mal ansehen.

  • http://regelmann.ch Oliver Regelmann

    Ich weiß nicht, ob ich gerade Photo-Sharing-Seiten wie flickr und Co als Backup-Medium benutzen würde. Die sind ja eigentlich zum Veröffentlichen gedacht, nicht zum Sichern. Wie sieht es da mit dem Aufwand für die Wiederherstellung z.B. zigtausender Bilder aus?

    Meine Bilder landen – wie alle anderen Daten auch

    - per Time Machine automatisch auf einer externen Platte, die immer am Rechner hängt
    - per Carbon Copy Cloner manuell auf zwei weiteren, verschlüsselten externen Platten, von denen sich immer eine außerhalb der Wohnung befindet
    - automatisch, verschlüsselt bei Mozy.com

    • http://www.papa-online.com Andreas

      Ein guter Einwand. Natürlich ist die Backup Funktion nicht das primäre Ziel von Flickr und Co. Es ist mehr ein positiver Nebeneffekt. Wenn ich meine Bilder auf dem Rechner verliere, kann ich sie mir weiterhin bei Flickr ansehen. Ob man diese dann dort erneut herunterladen kann habe ich noch nicht ausprobiert. Das ist für mich persönlich auch eher zweitrangig, weil ich im Falle des Falles wüsste wo meine Bilder sind und sie nicht zwangsläufig auf meiner Festplatte haben müsste.

      Danke für Deine Backup-Lösung. Ich glaube ich muss mir das Mozy.com doch mal genauer ansehen. Es wird in den Kommentaren sehr häufig erwähnt.

  • peter

    Ich habe mit web.de premium sehr gute Erfahrungen gemacht. Der online daten-speicher ist unbegrenzt und man kann auch passwort-geschützte fotoalben online stellen.
    Kostet allerdings 5 Euro pro Monat…

    Viele grüße aus Hamburg

    • http://www.papa-online.com Andreas

      Danke Peter.
      60 € im Jahr ist nicht gerade eine günstige Lösung.

      • Peter

        Ja stimmt schon.
        Aber dafür hat man dann auch ein unbegrenztes Mail-Postfach.

        Und der Online Datenspeicher ist nicht nur für Bilder da. Man kann ALLE Dateien speichern. Ich habe z.B. auch wichtige Dokumente (Verträge, Kündigungen, Rechnungen für Steuererklärung) eingescannt und sicher sie auch auf diese Weise.

        • http://www.papa-online.com Andreas

          Ach so.
          Dann wird das wenigstens ausgiebig genutzt – für den Preis ;-) .

  • http://luto.de/ Luto

    Hallo zusammen,

    ich habe im Moment sowohl externe Festplatte, als auch Picasa (den 5 US$ pro Jahr-Account). Flickr war für mich noch nie was zum archivieren, aber ich werde das mal ausprobieren. Einen Teil der Bilder habe ich auch in der Dropbox (wer mag, kann den Link klicken und sich und mir etwas mehr Speicherplatz gönnen: http://db.tt/CP9CIYz ). Allerdings ist das eine recht teure Lösung, wenn man mehr als 5 GB Daten sichern will. Vorteil: es sichert alles, synchronisiert sehr gut und ist gerade bei mehreren Rechnern und wenn man Dinge teilen möchte sehr komfortabel.

    • http://www.papa-online.com Andreas

      Luto, Dropbox ist eine super Idee. Darüber habe ich gar nicht nachgedacht. Ich nutze Dropbox täglich um eine privaten Dateien auf auf meinem Firmenrechner im Zugriff zu haben. Das muss ich mir mal genauer ansehen.

  • http://bloggerine.de Aline

    Hier werden die ca 50.000 Fotos der letzten knapp 5 Jahre auf den Notebooks und dem dazugehörigem Backup (zum Glück kümmeren sich da TimeCapsule und TimeMachine darum) “aufgehoben”. Jedes Jahr findet sich auch als DVD(s) wieder. Und die schönster, also nur die allerschönsten, ausgesuchten, die nicht ein gesamtes Event dokumentieren, sondern ganz besondere Momente festhalten, die kommen alle ca 1,5-2 Jahr in ein Fotobuch (und ja, hier kommt auch wieder Apple zum Einsatz ;) z.B.eins heißt “Name – Baby – Babyalter von April 2006 – August 2007″ und ist 24 Seiten stark mit. Sodass es auch mal ein Buch zum Angucken mit den Kindern oder Freunden gibt.

    • http://www.papa-online.com Andreas

      Schöne Idee. Das mit dem Fotobuch will ich auch schon lange machen. Z.B.: Leopolds erstes Jahr…

  • Anita

    Hallo Andreas,
    Ein guter Artikel vielen Dank!
    Wir sichern auf
    - Computer Festplatte
    - externer Festplatte
    Bilder von einem Jahr bleiben auf den Fotokarten (SD) und manche sind auch noch auf USB-Sticks.

    Zum Austausch und teilweise Speicherung habe ich ein Fotoalbum bei Arcor. Das ist bei unserem Telefonanschluss kostenlos dabei. Nutze ich aber nur für Fotos auf die ich auch mal von anderen Rechnern Zugriff haben möchte.

    Einmal im Jahr von Geburtstag zu Geburtstag mache ich ein Fotobuch für unseren Junior (gleichzeitig super Geschenk für die Großeltern). Auf ca. 60 Seiten bringe ich 300-400 Fotos unter, kosten ca. 40 EUR pro Buch. Ich bestelle sie bei Fotobuch.de Die Buchqualität ist sehr gut und es wird eine Garantie von 25 Jahren gegeben.

    Finde das ist eine gute Investition, man hat eine tolle Erinnerung und die Bilder sind toll aufbereitet.

    Wer sagt uns, wenn unsere Kinder einmal erwachsen sind die Bildformate noch die selben sein werden, bzw. ob USB Anschlüsse noch existieren….wollen unsere Kinder irgendwann einmal 100.000 Bilder durchschauen. Ich glaube durch die Auswahl des Fotobuchs hat das Kind eine sehr schöne Erinnerung und wenn man die Daten doch verlieren würde hätte man immernoch das Papier….

    Jetzt ist es länger geworden als ich wollte sorry.
    viele Grüße
    Anita

    Ich persönlich möchte unser Familienleben auf keinem Internetserver.

    • http://www.papa-online.com Andreas
  • Pingback: Digitale Fotos: günstig aber ungesichert

  • http://tobiasschnurr.info/wordpress Tobias Schnurr

    Vielen Dank für deinen Beitrag bzgl. Backup von Kinderfotos. Ich habe eine Apple TimeCapsule, eine gute Backup-Möglichkeit. Leider ist mein Apple defekt, nutze zu Zeit ein preiswertes Notebook mit Ubuntu. Wenn ich mir wieder ein Apple leisten kann weiß ich, dass mir der Migrationsdienst von Apple’s SnowLeopard helfen wird Alles auf das neue System zu kopieren. – Zur Zeit mache ich alle Backups auf eine USB-HDD, auf Picasa, Flickr (beides in “Zahlversion”) und auf SD-Karten. Sind die SD-Karten voll kaufe ich mir eben neue, 16 GB für 20 Euro, da passen ja min. 2000 Bilder drauf. ;-) Ich vermisse iPhoto sehr: Backup-Optionen wahren da einfacher.

    Hoffe die TimeCapule war eine gute Investition.

  • http://myfamily.luxuskruemel.de derPapa

    Gerade gestern habe ich wieder alle wichtigen Bilder, Dokumente und was sonst noch so alles auf dem Laptop gespeichert ist gesichert. Gesichert heißt in meinem Fall auf zwei USB Festplatten die keinen Stromanschluss benötigen und mit TrueCrypt verschlüsselt sind. Wenn man das regelmäßig macht, dann sind die Datenmengen auch überschaubar.

    Meine Daten im “großen Stil” einem Unternehmen wie Google anzuvertrauen davon sehe ich ab.
    Einige meiner Bilder die ich mit der Familie teilen möchte, habe ich in eine eigens installierte Coppermine Gallery hochgeladen auf dem eigenen Webspace. Da habe ich eine noch feinere Zugriffskontrolle und muss mich nicht auf einen dritten verlassen. Wenn etwas nicht so ist wie es sein soll, dann liegt das zu 99% an mir und der Konfiguration die ich gemacht habe.
    Gut das ist nicht wirklich für jeden selbst so machbar, aber eine weitere Möglichkeit Bilder zu sichern die allerdings auch seinen Preis hat.

    Ach ja und dann gibt es ja auch noch den Abzug, was wir auch gerne machen. Dazu benutzen wir FotoQuelle weil das der einzige mir bekannte Anbieter ist, der Fotos matt entwickelt zu einem normalen Preis!

    Dieses Jahr steht ganz oben auf der Foto Prio Liste unsere Bilder zu entrümpeln und alles zu löschen was nichts taugt. Von dem was dann übrig ist wird auf jeden Fall das ein oder andere Fotobuch erstellt.

    Danke für deinen Artikel Andreas, war sehr spannend

    Gruß
    Chris aka derPapa

    • http://www.papa-online.com Andreas

      Danke Chris.
      Fotobücher stehen bei mir auch noch ganz oben auf der Liste. Habe neulich per iPhoto Fotokalender erstellt – die waren zwar etwas teurer aber jeden Cent wert. Bei Apple kann man auf Fotobücher machen lassen. Diese Investition werde ich wohl tätigen.

  • http://www.warumwirleben.de Christoph Lockingen

    Erstmal großes Kompliment für die Thematisierung dieses großen Problems. Niemand denkt an die Datensicherung und dabei ist es so einfach. Eben die wichtigsten Daten auf eine USB-Platte und fertig.

    Ich habe mehrere eigene Server (wer Webspace braucht) – diese sind für die Ewigkeit ausgelegt (sich spiegelnde Platten, tägliches externes Backup, monatliches Sekundärbackup). In Verbindung mit WordPress macht das absolut Sinn, LazyestGallery kann ich nur empfehlen :D

    • http://www.papa-online.com Andreas

      Danke für das Kompliment Christoph und für Deine Lösung. LazyestGallery werde ich mir mal ansehen.

  • http://meinkaesehateinloch.blogspot.com meinkäse

    Ich nutze momentan noch Skydrive um meine Bilder zu sichern.
    Hier habe ich 25 GB gratis zur Verfügung die einzige Einschränkung ist das keine Datei größer sein darf als 50 MB was bei Bilder aber es selten der Fall ist.
    Jetzt bin ich auf SugarSync gestoßen es ist so ähnlich wie Dropbox nur noch etwas besser. Man kann mehrere Ordner Synchronisieren . Ich habe mit 5 GB angefangen und habe mit jetzt 1,5 GB dazu verdient. Wenn ihr jemanden werben tut bekommen beide jeweils 500 MB Bonusspeicher dazu wenn er sich für den gratis Tarif entscheidet. Entscheidet er sich jedoch für einen bezahlbaren Tarif bekommt ihr sogar 10GB ! dazu.
    Wenn ihr mich unterstützen möchtet könnt ihr euch gerne unter https://www.sugarsync.com/referral?rf=bhw0jrpipjyjd anmelden.

  • Claus Becker

    Bei mir ist TimeCaspule Apple in Verwendung, das zieht automatisch regelmässig ein Backup – da kann man nicht vergessen ein Backup zu ziehen. Dazu sind sämtliche Bilder auf zwei Mac’s gespeichert.
    Alle 4 Monate erstellen meine Frau und ich zusäzlich CD’s mit den schönsten Fotos und aus 3-4 CD wird dann ein Jahresbuch erstellt, das dann die ganzen Tanten, Onkels, Omas und Opas klassisch in gebundener Papierform bekommen. So entsteht eine natürliche Selektion und dabei haben wir Spass beim “Revue-passieren”.
    Schrecklich ist es Besitzer von tausenden von Fotos zu sein, sie aber dem nahen Familienkreis nicht zu zeigen.

    Einer Datensicherung auf Flickr, Facebook oder ähnlichen Plattformen stehe ich sehr kritisch gegenüber. ich bin nicht sicher,w as die mit unseren Bildern machen und ein Facebook-Account ist schnell geknackt und dann möchte ich nicht wissen, was da welche Leute mit unseren Kinderbilder machen …..

    • http://www.papa-online.com Andreas

      Mit der Time Capsule liebäugel ich auch schon seit längerem. Gerade weil mein Router immer mal wieder den WLan Dienst versagt.

  • http://www.gernert-concept.de Drikkes

    Ich kann nur raten: So redundant wie möglich. Mein Lösung:
    - Immer schön aussortieren und blöde Bilder löschen – ganz radikal
    - Klare Pakete schnüren, z.B. Archive nach Jahren, die abgeschlossen sind.
    - Sicherung auf 2 externen Festplatten, davon eine bei Freunden lagern.
    - Online speichern (Strato Highdrive)
    - Von Zeit zu Zeit in 2facher Ausfertigung auf DVD

    Ist viel Arbeit, aber im Fall der Fälle….

    • http://www.papa-online.com Andreas

      Wow, ich glaube so gut schützt ja nicht mal der BND sein Daten :-)

  • Marc

    Hallo zusammen,

    an alle die eine Fritzbox zu Hause haben, ihr könnt dort auch eine Festplatte an den USB Anschluss anschließen. Somit habt ihr dann eine netzwerktaugliche Festplatte auf die alle im Netz zugreifen können. Anleitungen wie es geht findet man im Netz genug. HIer zum Beispiel:
    http://www.avm.de/de/Service/FAQs/FAQ_Sammlung/14383.php3

    Gruß Marc

  • Hauke

    Ich überlege aktuell auch, wie ich die Fotos sichern kann. Ich denke über Picasa nach, bin aber eben noch unschlüssig. Durch deinen Artikel hier kommt nun auch Flickr für mich in Frage. Mal sehen.

    • http://www.papa-online.com/ Andreas

      Probier’s mal aus. Ich bin damit super zufrieden.