Meinungen zum Betreuungsgeld
Von: Andreas
Ab dem Jahr 2013 führt die Bundesregierung das sogenannte Betreuungsgeld ein. Monatlich 150 € sollen an Familien gezahlt werden, die ihre Kinder unter drei Jahren zu Hause erziehen, also keine öffentlich finanzierte Bildungseinrichtung besuchen.
Was auf den ersten Blick wie eine gute Idee klingt, polarisiert Politik und Gesellschaft. Die einen sagen, dass Eltern, die Ihre Kinder zu Hause lassen nicht finanziell benachteiligt werden. Andere wiederum führen ins Feld, dass nicht alle Eltern die Wahl haben und beide erwerbstätig sein müssen. Würde das Betreuungsgeld in den Ausbau von Kitas investiert werden könnten mehr Eltern, die es wirklich müssen, berufstätig sein und die Kinder versorgt wissen.
Beides gute Argumente.
Was sagen die Väter?
Väter-Zeit.de hat einige Väter gefragt und auch auf der männlichen Seite gibt es keine klare Meinung. Die Bandbreite reicht von Zustimmung bis Ablehnung.
Ich bin persönlich auch hin und her gerissen. Klar, als unsere beiden in dem Alter waren, hätte ich die 150 € im Monat gerne mitgenommen. Vater sein ist ganz schön teuer. Auf der anderen Seite konnten wir es uns leisten das meine Frau zu Hause bleibt. Wenn ich andere Familien sehe fände ich es besser, wenn das Geld in KiTa´s investiert wird damit Kinder von berufstätigen Familien ordentlich versorgt sind.
Wie weit muss Gleichberechtigung gehen und wie sozial muss eine Gesellschaft sein? Schwierige Frage.
Was denkst Du über das Betreuungsgeld?
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Micha
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Andree
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