Online-Shopping für Kinder
Die Geschichte der Übergangsjacke.
Eine tolle Aufgabe habe ich bekommen – unser Sohn braucht eine neue Jacke.
Ich gehe gerne mit meinen Kindern und besonders für meine Kinder einkaufen. Es macht mir Spaß ihnen neue Kleider auszusuchen. Meist kaufe ich teurere Kleidung als meine Frau, leider auch deutlich unpraktischere.
Aber heute? Es regnet, die Stadt ist bestimmt voll. Ich habe keine Lust.

Quelle: Flickr / cc-by rights by Ed Yourdon
Wie gut, dass es das Internet gibt. Ich denke kurz nach und da fallen mir all die Menschen im Fernsehen ein, die den Postboten anschreien.
Schauen wir mal was Zalando so hat.
Was war das noch, ach ja – eine Übergangsjacke soll es sein. Übergangsjacke? Es gibt vier Jahreszeiten – Übergang, das ist zweifelsfrei die Erfindung einer Frau.
Aber gut, dann suche ich halt eine Übergangsjacke.
Männer denken trichterförmig
Wenn ich etwas suche, dann fange ich sehr grob an und enge ein, bis ich da bin wo ich hin will.
Im Fall meines Einkaufsprojektes also “Kinder – Jungen – Jacken – irgendwas zwischen Winter und Frühjahr – Daumen drücken”.
Zu meiner großen Überraschung, scheint bei Zalando endlich mal ein Mann die Seite gestaltet zu haben – ich kann mein Glück kaum fassen.

Ich klicke auf Kinder – finde einen sehr verständlichen Auswahlfilter, der mich zwischen Mädchen und Jungen wählen lässt.
Doch jetzt – lässt mich die Seite im Stich und muss ich mich durch die Fremdsprache Kindergrößen fummeln?

Nein, es gibt einen Altersfilter! Gnade dem Herrn.
Erst jetzt komme ich zur Kategorie.
Die ersten Hürden sind genommen, doch jetzt geht es ans Eingemachte. Eine Jacke, nicht mehr zu dick und noch nicht zu dünn – in Frauenkreisen als Übergangsjacke bekannt.
Ich klicke “Bekleidung – Jacken & Mäntel und …” bin sprachlos.
Es gibt Übergangsjacken als Menüpunkt!

Die Zielline ist in Reichweite. Modell auswählen, Größe anklicken, bestellen fertig.
Übergangsjacke in weniger als 5 Minuten bestellt.
Jetzt kann mich nichts mehr schocken.
Was nehme ich mir als nächstes vor? Baue ich eine Arche, ringe ich mit einem Stier?
Ich fühle mich unbesiegbar, Einstein nahe.
Die Probe aufs Exempel
Am übernächsten Tag kommt die Beute an. Ich spare es mir, den Postboten anzuschreien. Wir wohnen auf einem Dorf, da spricht sich so etwas schnell rum.
Die bestellte Jacke gefällt, viel besser noch – sie passt. Auch das kann Papa also.
Gespart habe ich außerdem. In anderen Online-Shops kostet das gute Stück zwischen 15 – 20 € mehr. Nicht, das ich es vorher verglichen hätte (es später herauszufinden schmälert die Freude über das Schnäppchen, zumindest bei mir, in keiner Weise).
Geständnis eines Online-Shopper
Ja, ich bin der Shopping-Papa!
Na gut, nicht ganz. Ich gebe zu, bei der Größe hatte ich Glück. Ich wusste es nicht genau und habe einfach mal eine, mir vernünftig erscheinende und verfügbare Größe ausgewählt.
Das Schöne am Online Einkauf ist ja, dass Du alles wieder zurück schicken kannst.
Meine Strategie war folgende:
128 ist verfügbar, die nächst-kleinere Größe nicht. Wenn 128 nicht passt, schicke ich es zurück und hoffe, dass irgendjemand zeitgleich eine 116er Jacke zurückschickt und ich diese dann nachbestellen kann.
Die Chancen dafür stehen gut, war doch Zalando unlängst mit einer Retourenquote von 50% in der Presse.
Fazit
Einkaufen für die Kinder ist super einfach und total stressfrei – Online Shopping sei dank.
Scheinbar haben sich Shopbetreiber, wie Zalando.de, mehr auf die Zielgruppe Väter eingestellt und bieten männerfreundliche Navigation ohne viel Klimbim.
Online-Shopping geht schnell und ist total sicher.
Du kannst alles innerhalb von 14 Tagen zurückschicken.
In Zeiten von Kreditkarten, die von Banken versichert sind, muss sich niemand, der halbwegs internet-versiert ist, um seine Barschaften Sorgen machen.
Wie sieht das bei Dir aus, kaufst Du auch für Deine Kinder ein? Und, eher online oder klassisch offline?
Freue mich auf Deinen Kommentar.
