Geldanlage für Kinder. Der Öko-Test Test mit 5 interessanten Erkenntnissen.


Eine der vielen Dinge die Du, neben all den Formalitäten, erledigst wenn Du Vater geworden bist ist Geld für Deinen Nachwuchs anzulegen.

Sparen kann nicht früh genug beginnen und über die langen Jahre, bis Dein Kind an das Geld will, können Zins und Zinseszins so richtig Ihre Wirkung entfalten.

Wie bei allen Bankgeschäften gibt es auch, oder besonders, bei der Geldanlage für Deinen Nachwuchs einiges zu beachten.

Das Verbrauchermagazin Öko-Test hat in einem Vergleich 37 Bankangebote und 26 Fondsparpläe, die besonders auf das Sparen für Kinder ausgelegt sind, getestet. Mit interessanten Ergebnissen.

1. Vergleichen lohnt sich.

Besonders bei den Banksparplänen macht sich ein genauer Vergleich bezahlt. Zwischen dem besten und dem schlechtesten Angebot lagen über 13.000€ Differenz (28%).

2.Fondsparpläne lohnen sich bei langen Laufzeiten, Tagesgeld ist nur was für kurzfristiges »Geldparken«.

Die Kurse an den Börsen unterliegen ständigen Schwankungen wobei die langfristige Kursentwicklung in der Regel nur eine Richtung kennt – aufwärts. Wer das Geld mindestens über 10 Jahre hinweg ansparen will, der fährt mit dem Fondsparplan deutlich bessere Renditen ein.

Das komfortable, weil immer verfügbare, Tagesgeldkonto bietet aktuell eine Verzinsung unterhalb der Inflationsrate und ist daher, als langfristige Lösung, eine Geldvernichtungsmaschine.

3. Das Risiko richtig verteilen.

Wer nichts riskieren und dennoch die Erträge steigern möchte, dem wird eine 2/3-Aufteilung empfohlen. Zum Beispiel, 2/3 in einen »sicheren« Banksparplan investieren und 1/3 in einen lukrativeren Fondsparplan.

4. Kosten kontrollieren

Besonders bei Fonds können Ausgabeaufschläge und Depotgebühren die zu erwartenden Gewinne schmälern oder gar auffressen. Deshalb bei den Fonds auf diese Aufschläge achten und lieber ein kostenfreies Depot bei einer Direktbank einrichten als bei der Hausbank.

5. Risikoschutzverträge sind nicht empfehlenswert

Wie so oft wird auch bei Bank-Produkten mit dem Sicherheitsbestreben von uns Eltern gespielt. So genannte Sicherheitsprodukte mit »Risikoschutz« werben damit, dass die Einzahlungen auch dann weiterlaufen, wenn uns als Eltern etwas passiert. Banker sind natürlich auch nur Kaufleute die nichts zu verschenken haben. Deshalb ist dieses Risiko mit eingepreist was sich auf die Verzinsung, negativ, auswirkt. Also lieber Finger weg.

Wie hast Du Geld für den Nachwuchs angelegt?

[eltern.t-online.de]

 

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