Die 8 Geheimnisse der Super-Eltern aus Deiner Umgebung

Lesezeit: ca. 4 Minuten

Du kennst sie bestimmt. Aus dem Kindergarten, der Krabbelgruppe oder der Schule.

Die “Super-Eltern”. Immer gut gelaunt, gut gekleidet, frisch geduscht und herausgeputzt. Sie lachen, rennen mit Ihren Kindern um die Wette und scheinen vor Energie nur so zu strotzen.

cc-by rights by Clintus McGintus (http://www.flickr.com/photos/clintus/)

Die nerven.

Und zwar nerven die Dich und mich, weil wir nicht so sind. Wir kommen morgens schlecht und schon gar nicht ausgeschlafen aus dem Bett. Am Kindergarten angekommen sind wir von den ersten Debatten mit den Kleinen angenervt und ausserdem unter Termindruck, weil wir jetzt dringend ins Büro müssen.

Die nerven, weil sie neben der scheinbar mühelosen Kindererziehung auch noch Zeit für sich selbst haben. Sie gehen Hobbies nach, treffen sich mit Freunden und treiben sogar Sport.

Heute lüfte ich das Geheimnis und verrate Dir, wie auch Du zu einem gut gelaunten, erholten Superpapa wirst.

  1. Schlafe ausreichend. Schlaf ist enorm wichtig für den menschlichen Organismus. Im Schlaf erholen wir uns von den Strapazen des Tages, verarbeiten das Erlebte und schöpfen Kraft für den nächsten Tag. Wie belastbar unsere Nerven sind, hängt maßgeblich davon ab, wie viel und wie gut wir in der Nacht geschlafen haben. Das Schlafbedürfnis ist individuell sehr unterschiedlich. Manche Menschen sind nach 5 Stunden ausgeschlafen andere brauchen 8 Stunden. Du weißt am besten wie viel Schlaf Dein Körper benötigt – höre auf ihn. Geh rechtzeitig schlafen, auch wenn das Fernsehprogramm noch interessante Zerstreuung anbietet. Wenn Du das Gefühl hast noch nicht müde zu sein, lies ein Buch um einen Gang zurück zu schalten. Wenn Dein Körper “herunterfährt” wirst Du schnell merken wie müde Du eigentlich bist.
  2. Freie Zeit. Du rennst ins Büro und verbringst Deinen Tag dort. Am Abend unternimmst Du noch etwas mit den Kindern und widmest Dich danach Deinen Hobbies oder versuchst noch etwas Sport zu treiben. Das klingt für die einen wie eine optimale Tagesstruktur um alles unter einen Hut zu bekommen. Für die allermeisten bedeutet dies jedoch auf Dauer eines – Streß. Zeitmanagement soll nicht heißen, dass Deine komplette Zeit gemanaged werden muss. Laß’ Lücken in Deiner Terminplanung zu. Entweder in der Woche oder am Wochenende. Es gibt so viele unvorhergesehene Dinge die anfallen. Treffen diese dann auf einen vollen Terminplan, der kaum freie Zeit lässt, entsteht Zusatzstreß.
  3. Freizeitgestaltung. Erwachsenenkommunikation – abseits von beruflichen Themen – ist für Dich als Vater (gilt gleichermaßen für Mütter) enorm wichtig. Triff Dich mit Freunden auf einen Kaffee oder in der Lieblingspizzeria. Ideal, wenn Deine Freunde selber Kinder haben. Nehmt die Kinder mit. Während sie sich miteinander beschäftigen, hast Du Zeit für ein nettes Gespräch.
  4. Verbanne Perfektionismus. Das Haus muss sauber sein aber nicht rein. Ein Zimmer in dem Du Dir nicht den Hals brichst ist ausreichend aufgeräumt auch wenn nicht alles feinsäuberlich in Schubladen und Kästchen verstaut ist. Schraube Deine Ansprüche an Dich selbst herunter und schaffe Dir eine “gut genug”-Einstellung an.
  5. Butterbrote machen auch satt. Wenn Du den kochenden Part in Eurer Beziehung übernimmst, müssen es nicht die aufwendigen 3 Gänge Menüs sein. Ein “einfaches” Abendessen 1-2 x pro Woche machen auch satt und verschaffen Dir mehr Zeit und verursachen weniger Stress.
  6. Sei aktiv. Es klingt ein wenig unlogisch, aber je mehr Du Dich bewegst, desto mehr Energie hast Du. Welchen Sport hast Du gerne gemacht, bevor die Kinder kamen? Kannst Du damit wieder anfangen? Wenn nicht, versuche doch etwas ganz neues. Es gibt viele Sportarten, die sich super in Deinen Tagesablauf einbinden lassen, wie z. B. Joggen oder Schwimmen.
  7. Frag nach Hilfe. Wer sagt, Du müsstest alles alleine bewältigen? Wenn Du Dir zu viel vornimmst ist Frustration garantiert und das Gefühl ausgebrannt zu sein eine Frage der Zeit. Helft Euch als Eltern gegenseitig und bezieht auch die Kinder in tagtägliche Dinge wie Aufräumen mit ein.
  8. Nimm eine Auszeit. Kein Feuer kann ewig brennen. Es ist notwendig Dir selbst eine Auszeit zu gönnen um abzuschalten und Dich auszuruhen. Du brauchst Zeit für Dich selbst. Arrangiere Dich mit Deiner Frau und sorgt dafür, dass Ihr beide regelmäßig solche “Auszeiten” einbaut. Es braucht dafür gar nicht viel. Eine oder zwei Stunden reichen aus. Geh Spazieren oder lies ein gutes Buch (am besten weg von zu Hause um wirklich abschalten zu können).

Da hast Du sie, die Geheimnisse der “Super-Eltern”. Wenn Du das nächste Mal Eltern siehst die voller Energie und glücklich mit dem sind was sie tun, schau einmal genau hin. Sie leben mit Hingabe und genießen ihr Leben. Diese Einstellung auf lange Sicht zu behalten ist nicht leicht. Das Wichtigste ist zu wissen was Dir wichtig ist und nicht zu versuchen alles auf einmal und gleichzeitig zu machen.

Habe ich etwas vergessen? Schreib’ mir einen Kommentar.

(12 Kommentare)