Als moderner Mann teilst Du Dir die Careaufgaben natürlich mit Deiner Frau. Während sie arbeitet, kümmerst Du Dich zu Hause um den Haushalt und die Kinder. Das bisschen Haushalt mit Kindern ist aber eine ganz andere Nummer – das wird Dir schnell klar. In diesem Artikel schauen wir uns ein paar Strategien und Methoden an, mit denen Du Deinen Alltag als frisch gebackener Papa bewältigst. Du bekommst einige nützliche Tipps, die es Dir leichter machen, Baby und Haushalt zu managen.
Die verschiedenen Variablen im Haushalt mit Familie
Einen Haushalt mit Baby zu schmeißen ist nicht nur kompliziert, weil Du Dich um Euer Kind kümmern musst.
Ihr seid jetzt eine Familie und das ändert einige Themen rund um die Themen Aufräumen, Putzen, Wäsche machen und Co.
Variable 1 – das Baby
Die wohl offensichtlichste Veränderung ist, dass Dein Baby einen Großteil Deine Aufmerksamkeit benötigt. Es will gefüttert werden, die Windel müssen regelmäßig gewechselt werden. Es braucht Liebe, Zuneigung und geregelte, störungsfreie Ruhephasen.
Variable 2 – wechselnde Aufgabenverteilung
Je nachdem wie Ihr Euch die Aufgaben aufteilt, gilt es verschiedene Tätigkeitsbereiche zu koordinieren.
Besonders anspruchsvoll wird es, wenn Ihr etwa beide in Teilzeit arbeitet und Euch auch die Aufgaben im Haushalt in der Woche oder wochenweise aufteilt.

Variable 3 – der eigene Energiehaushalt
Eine Familie zu haben, kostet Kraft. Je nachdem wie gut oder schlecht Euer Baby schläft, ist davon mehr oder weniger vorhanden.
Du kannst auf dem Papier alles wunderbar organisieren. Wenn Du aber völlig übermüdet und völlig antriebslos bist, geht gar nichts. Diese Energielöcher solltest Du nicht ignorieren.
8 Tipps, wie Du den Haushalt mit Baby wuppst
Lass uns gemeinsam entdecken, wie Du Dein Leben als frisch gebackener Papa ein wenig organisierter gestalten kannst. Mit diesen Tipps kannst Du Deinen Alltag als Papa deutlich erleichtern.
Einen Familienkalender einrichten, um den Haushalt zu organisieren.
Ein Familienkalender ist eine großartige Möglichkeit, den Haushalt zu organisieren, besonders, wenn Ihr Euch beim Thema Haushalt und Kinder die Klinke in die Hand gebt.
Ein solcher Kalender hilft Euch dabei, anstehende Aufgaben und Termine zu verfolgen sowie anstehende Einkäufe für die Woche zu planen. Mit einem Familienkalender kannst Du sicherstellen, dass alle in Deiner Familie über aktuelle Ereignisse und Termine Bescheid wissen. Außerdem kannst Du auch wiederkehrende Aufgaben und Termine planen, z.B. den Wocheneinkauf, den Putzplan usw.
Linktipp: [47] Timeboxing für Väter – wie Dein Kalender Dir hilft, Familie und Beruf zu meistern
So stellt Ihr sicher, dass Ihr nichts vergesst und jeder immer Bescheid weiß, was wie, wann und wo rund um den Haushalt oder die Kinder zu organisieren ist.
Eine Putzliste erstellen, damit jeder weiß, was zu tun ist.
Eine Putzliste erstellen kann eine echte Möglichkeit sein, um sicherzustellen, dass jeder im Haushalt weiß, was zu tun ist.
Du kümmerst Dich in der Woche um die Küche, dafür kümmert sich Deine Frau am Wochenende um das Betten beziehen. Vielleicht habt Ihr auch schon größere Kinder – die können und sollten mit in die Aufgaben rund um den Haushalt involviert werden.
Eine Putzliste kann auf verschiedene Arten erstellt werden. Zum Beispiel können die Aufgaben auf jeden Haushaltsteilnehmer aufgeteilt oder es können tägliche, wöchentliche und monatliche Aufgaben erstellt werden.
Außerdem können auch Besonderheiten wie wöchentliche Staubwischen oder monatliche Fensterputzen berücksichtigt werden.
Eine Putzliste kann dafür sorgen, dass alle ihren Teil zum Aufräumen beitragen und dass keine Aufgaben vergessen werden.

Ein regelmäßiges Ritual für Babys schaffen, das ein Gefühl der Sicherheit gibt.
Routinen sind für Dein Baby wichtig und helfen Dir zu ein wenig mehr Planbarkeit für die anderen Aufgaben.
Es ist wichtig, dass Babys ein Gefühl der Sicherheit haben. Ein regelmäßiges Ritual kann dabei helfen. Du kannst etwa immer zur gleichen Zeit einen Spaziergang machen, nach dem Mittagsschlaf eine Geschichte vorlesen, bevor Du schlafen gehst, eine bestimmte Abfolge von Gutenachtliedern singen oder jeden Tag ein bestimmtes Lied zur gleichen Zeit singen. Indem Du ein regelmäßiges Ritual schaffst, kannst Du Deinem Baby ein Gefühl der Sicherheit und Geborgenheit geben.
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Es kann auch helfen, Dein Baby in einen guten Rhythmus zu bringen und ihm dabei helfen, besser zu schlafen.
Eine spezielle Babyausstattung kaufen, um die Arbeit zu erleichtern.
Eine spezielle Babyausstattung zu kaufen, kann eine große Hilfe sein, wenn es darum geht, den Haushalt in Ordnung zu halten.
In die richtige Babyausstattung zu investieren, kann Dir viel Zeit und Mühe ersparen. Es gibt viele verschiedene Arten von Babyausstattung, die Dir dabei helfen können, den Haushalt einfacher zu managen. Du kannst so etwa einen Babywippe, ein Laufstall oder ein Bettchen kaufen, damit Du Dein Baby in Sichtweite hast, während Du andere Aufgaben erledigst. Außerdem gibt es auch spezielle Utensilien, die Deine Arbeit erleichtern, z. B. eine Wickelmatte, ein Wickeltisch oder ein Babybällebad.
Linktipp: Erstaustattung fürs Baby kaufen und Geld sparen – so geht´s
Mit einem Baby-Björn oder einem Wickeltuch kannst Du Dein Baby bei Dir haben, während Du putzt oder die Einkäufe erledigst.

Einen Baby-Monitor installieren, um das Baby im Auge behalten zu können.
Ein bewährter Tipp, um Dein Baby im Auge zu behalten, während Du im Haushalt arbeitest, ist die Installation eines Baby-Monitors.
Ein Baby-Monitor ist ein kleines Gerät, das es Dir ermöglicht, Dein Baby zu überwachen, ohne dass Du ständig im gleichen Raum sein musst. Es kann Dir helfen, Dich sicherer zu fühlen, dass Dein Baby in Sicherheit ist, während Du Deine Aufgaben erledigst.
Linktipp: Babyphone Tests richtig lesen – 6 Dinge auf die Du achten solltest
Einige Modelle können sogar mit Videoübertragung und Bewegungsmeldern ausgestattet sein, sodass Du jederzeit weißt, dass die Kinder im Zimmer in Ruhe spielen oder ob Du lieber mal nach dem Rechten schaust.
Einen Babysitter einstellen, um mehr Zeit mit dem Baby verbringen zu können.
Einen Babysitter einzustellen, ist eine weitere Möglichkeit, um den Haushalt zu managen.
Ein Babysitter kann Dir helfen, Dinge zu erledigen, die zeitkritisch sind oder bei denen Du Dein Baby nicht mitnehmen kannst. Es kann auch eine große Erleichterung sein, wenn Du mal eine Pause benötigst, um zu entspannen oder eine andere Aufgabe zu erledigen.
Linktipp: Babysitter – was es zu klären gibt
Mit einem Babysitter hast Du die Möglichkeit, Dein Baby in guten Händen zu wissen, während Du das Chaos in der Wohnung aufräumen oder ein leckeres Abendessen für Euch kochen kannst.
Ein Komfortnetzwerk aufbauen, um bei Bedarf auf Unterstützung zurückgreifen zu können.
Es ist wichtig, dass Du ein Komfortnetzwerk aufbaust, auf das Du in schwierigen Situationen zurückgreifen kannst.
Ein Komfortnetzwerk kann aus Freunden, Familienmitgliedern oder Nachbarn bestehen, die Dir bei der Bewältigung des Alltags mit Kindern und Haushalt helfen können. Es kann zum Beispiel vorkommen, dass Du Dich um Dein krankes Kind kümmern musst, aber noch einkaufen gehen musst.
Linktipp: Was kann man von Großeltern erwarten – babysitten ohne erziehen? (Tipps eines Opa)
In einer solchen Situation kann es sehr hilfreich sein, jemanden zu haben, der Dir unter die Arme greift und den Einkauf für Dich mit erledigt.
Ein Komfortnetzwerk kann auch aus Menschen bestehen, die Dir einfach nur zuhören und Dich unterstützen, wenn Du mal Zeit für Dich benötigst.
Findet eine gemeinsame Definition von „ordentlich“
Einen Haushalt mit Baby in Ordnung zu bekommen, ist eine ziemliche Herausforderung. Besonders, wenn Du allem gerecht werden kannst.
Dann kommt Deine Partnerin am Abend nach Hause. Sie meckert, warum das Geschirr aus der Spülmaschine noch nicht ausgeräumt oder warum das Bad nicht so geputzt ist, wie sie es immer macht.
Ein Streit ist dann schnell entbrannt.
Linktipp: Männer definieren Ordnung im Haushalt anders als Frauen
Männer und Frauen haben unterschiedliche Definitionen von Ordnung. Worüber manche Frauen die Nase rümpfen, ist für viele Männer noch lange kein Grund, Hand anzulegen.
Damit es dazu nicht kommt, definiert gemeinsam einen Standard für „Ordnung“.
Welche Tipps und Tricks hast Du noch, um den Haushalt mit Baby in Ordnung zu halten, ohne völlig auszubrennen? Schreib gerne in die Kommentare.
Ich kann wirklich empfehlen, Kinder so früh wie möglich in alltägliche Aufgaben einzubeziehen. Immer wenn ich gekocht habe, hat mein Sohn zugeschaut und mitgeholfen – zum Beispiel beim Eierschalen aufbrechen oder Milch abmessen. Natürlich dauert es anfangs länger, und das Gemüse wird vielleicht nicht ganz so sauber geschnitten, aber mit der Zeit wird es immer schneller und besser. Auch beim Putzen hat er mitgemacht. Wir haben extra unseren Putzschrank so organisiert, dass er an alles herankommt, indem wir Putzkörbe gekauft und die Halterungen weiter unten angebracht haben. Wenn jetzt mal etwas daneben geht, kümmert er sich selbstständig darum.
Ja, man muss in Kauf nehmen, dass es mehr Zeit kostet, und Geduld ist gefragt. Aber es lohnt sich, weil es letztlich vieles erleichtert und die Kinder ein echtes Gefühl für Verantwortung entwickeln.