Die Terminkoordination einer Familie ist nicht einfach.
Unser Alltag ist wie ein kleines Bienennest ständig muss irgendwer, irgendwo sein…
Die Kinder müssen zum Kindergarten, zur Schule, zum Turnen, haben Musikunterricht, besuchen Freunde oder werden besucht.
Dazu kommt noch, dass die Frau zweimal die Woche Ihren Sportabend und tolle Ideen für die gemeinsamen Termine am Wochenende hat.
Doch auch Du als Mann hast Termine. Berufliche zu allererst aber auch in Deiner Freizeit triffst Du Dich mit Freunden, gehst zum Sport und machst Familienpläne fürs Wochenende.
Wer will bei der Fülle an Terminen noch den Überblick behalten?
Chaos ist an der Tagesordnung
Es ist Donnerstag Abend, nach einem arbeits- und ereignisreichen Tag sitze ich mit meiner Frau beim Abendessen. Wir berichten uns wie unser Tag war. Sie erzählt, was bei den Kindern im Kindergarten los war, welche Freunde zu Besuch waren und was sonst so geschah. Ich erzähle, was bei der Arbeit passiert ist und dass mein Freund Micha angerufen und uns für nächsten Samstag, mit Kind und Kegel, zum Essen eingeladen hat – was ich natürlich sofort zugesagt habe.
Meine Frau schaut mich daraufhin entgeistert an und macht mir vorwurfsvoll klar, dass wir am Samstag doch erst den Termin im Kindergarten haben – Kletterturmeinweihung – und abends mit meiner Schwägerin verabredet sind. Der Babysitter ist schon organisiert und außerdem steht der Termin schon seit Wochen fest.
OK, Problem. Ich habe einen Termin vergessen – mal im Ernst bei all den Terminen, die täglich auf mich einprasseln, kann ich nicht alles behalten. Jetzt heißt es zurück rudern. Der Termin mit der Schwägerin steht schon seit Wochen, außerdem – KO Argument – haben wir einen Babysitter arrangiert.
Das heißt, ich muss meinen Kumpel Micha vor den Kopf stoßen und den Termin morgen absagen.
Begründung – ich bzw. wir sind schlecht organisiert.
Lösung durch Technik
Das war unser Leben früher. Heute sind wir perfekt durchorganisiert. Und das nur, weil wir uns die Technik etwas zu nutze gemacht haben.
Meine Frau und ich nutzen beide iPhones (funktioniert aber auch mit dem iPad prima) und durch ein paar einfache Einstellungen in den Kalendern, können wir jeweils sehen welche Termine wann anstehen.
Kalenderfreigaben in iOS einstellen
iCloud Kalender gemeinsam zu nutzen ist sehr einfach einzurichten. Du gehst zur iCloud Website und meldest Dich mit Deinen Zugangsdaten an.
Als nächstes öffnest Du Deinen iCloud Kalender. Dort findest Du eine Auflistung aller Kalender, die aktuell mit Deinen iOS Geräten synchronisiert werden.
Wähle den Kalender aus, den Du Deiner Frau freigeben möchtest und klicke auf das Sendesymbol rechts neben dem Kalendernamen. Du bekommst ein Eingabefeld angezeigt, in dem Du die e-Mail Adresse Deiner Frau eintragen kannst. Diese sollte mit dem iCloud Konto Deiner Frau verknüpft sein, damit das richtig klappt (oft sind das die @me.com-Adressen).
Das Dialogfeld Öffentlicher Kalender solltest Du ignorieren. Ein Klick darauf würde Deinen Kalender für jedermann sichtbar machen.
Das war es schon. Deine Frau bekommt jetzt noch eine kurze Bestätigung, dass Du ihr Deinen Kalender freigegeben hast und kann von nun an alle Deine Einträge in diesem Kalender sehen.
Für den größtmöglichen Nutzen wiederholst Du diesen Vorgang nun auch noch mit dem iCloud Account Deiner Frau und gibst Dir Ihren Kalender frei.
Fertig.
Familienkalender in der Cloud
Durch diese einfachen Einstellungen kann ich jetzt genau sehen, wann meine Frau irgendwelche Termine hat und sie sieht wann ich beispielsweise beruflich oder privat verplant bin.
Anhand dieser Übersicht, vermeiden wir Termine anzunehmen, die sich mit den Plänen des anderen überschneiden. Beispielsweise plant meine Frau keinen Mädelsabend an Tagen, an denen ich meinen Besuch im Fitnessstudio plane. Andersherum plane ich keine Geschäftsreisen an Elternabenden und wir wissen immer wann Familienunternehmungen anstehen, die geplant sind – egal von wem.
Zu Terminen, die für uns beide relevant sind, fügen wir einander als Teilnehmer zu, so dass der Termin jeweils direkt im Kalender des anderen erscheint.
So sind wir immer auf dem Laufenden was anliegt ohne die Termine groß abzustimmen.
Wenn mich jetzt mein Freund Micha anruft und fragt ob wir am Wochenende gerne zum Essen kommen würden kann ich sagen, dass es nächstes Wochenende nicht klappt, wir aber danach das Wochenende, am Sonntag, einen Zoobesuch planen und wir uns doch im Zoo treffen und anschließend essen gehen können.
Perfekt organisiert.
Wie regeln Deine Frau und Du die Terminproblematik? Habt Ihr eine digitale Lösung oder hängt bei Euch in der Küche noch der gute alte Familienkalender?
Poste Deinen Kommentar und teile den Artikel auf Facebook und Twitter, damit Deine Freunde in Zukunft besser organisiert sind.
Tolle Tipps! Wir nutzen auch einen Familienkalender, und er ist ein Lebensretter, um Terminüberschneidungen zu vermeiden!
What a relatable challenge! It’s incredible how a well-curated wardrobe can transform the chaos of everyday styling into a seamless experience. I love the idea of having outfit ideas and trends readily available—it truly enhances creativity and self-expression! Explore more tips for elevating your style and organizing your fashion life on The Fashion Log!
Oh ja, Familienchaos erkennt jeder! Manchmal ist es sehr schwer zu wissen, wann man wo sein soll, besonders wenn viel auf einmal passiert. Deshalb lief es viel reibungsloser, als wir an der Koordination des Familienkalenders arbeiten mussten. Wenn Sie an coolen Gadgets oder anderen technischen Inspirationen interessiert sind, schauen Sie sich neben Organisationstipps auch die Seite von thingfrommars.de an. Hier finden Sie einige hilfreiche Dinge!
Was für ein nachvollziehbarer Kampf! Es ist erstaunlich, wie ein gemeinsamer Kalender das Chaos der Familienplanung in einen reibungsloseren Ablauf verwandeln kann. Ich liebe die Idee, die Pläne des anderen auf einen Blick zu sehen – das fördert wirklich die Kommunikation und Teamarbeit! Schaut euch weitere Tipps zur Organisation des Familienlebens auf Rabattdigga.
Eine Idee wäre hierzu vielleicht noch einen 3. Kalender (beispielsweise Google) zu nutzen. Den könnt Ihr als „Familienkalender“ anlegen, in dem Ihr nur Termine eintragt, die Euch beide betreffen bzw., die Ihr beide auf dem Schirm haben müsst.
Hallo Andreas,
schöner Artikel. Meine Frau und ich „müssen“ leider beruflich mit Outlook arbeiten. Und da hier die gegenseitige Freigabe sich als schwierig erweist, sind wir gezwungen uns gegenseitig die ganzen Termine zu schicken. Und wir pflegen im geschäftlichen Kalender natürlich auch die privaten Termin.
Also du siehst, bei weitem noch nicht ausgereift und auf jeden Fall optimierungswürdig.
Gruß
Matthias
Dem Babysitter wäre aber egal, wo ihr nun wirklich hingeht… also DAS Argument zieht nicht 😉
Ja, Spass.
Bei euch ist ja viel los. Bei uns sind Arzttermine (…) und die verschiedenen Müllentleerungstermine spannender…. denn wenn die Tonnen der Nachbarn (leer) draußen stehen…isses zu spät 🙁
Also guter Tipp!
Viele Grüße!
Wenn das für Euch passt. Mir wäre das zu umsynchron. Es passiert nicht selten, dass wir unsere Termine on the go ändern und der andere es direkt mitbekommen sollte. Ich halte Apple und die iCloud für sicher genug, dass ich denen meine Termine anvertraue.
Wir haben einen gemeinsamen Kalender auf unserem Synology NAS zu Hause liegen. Funktioniert gut.
Vorteil: Daten liegen bei uns
Nachteil: Ist nicht 24×7 synchronisiert, sondern nur wenn man zu Hause ist (oder sich per VPN mit dem Heimnetz verbindet), aber das ists mir Wert
„… Bananapi mit Owncloud aufsetzen.“
Das klingt nerdig.
Was ist denn Deiner Meinung nach besser: iCloud oder GCal?
Meine Frau und ich haben auch schon seit einigen Jahren mehrere Google-Kalender, die wir über Android-Handys oder Browser benutzen. Klappt bestens: einer für sie, zwei für mich (Arbeit/privat), derzeit ein gemeinsamer für die Kinder, einer für Geburtstage, einer für Termine unserer Kirche. Den für die Kinder müssen wir mal aufteilen.
Datenschutz ist ein berechtigter Einwand. Wenn der Aufwand nicht so groß wäre, würde ich mir einen Bananapi mit Owncloud aufsetzen.
Danke für die Ergänzung, Mike.
Hallo,
machen wir seit Jahren genauso. Und alle die Angst haben wegen Datenschutz, die Kalender von Apple sind verschlüsselt und verenden eine verschlüsselte Verbindung. Auch funktionieren die Kalender nicht nur auf iPhone oder iPad. Auf Blackberry oder Lumia können die Kalender ebenfalls verwendet werden. Der Komfort der Benachrichtigung für neue Termine fällt dann leider weg.
Klasse Apple ist schlimm aber verdient sein Geld mit den „i“ Produkten und dann geht man mit all seinen Daten zu Google das mit den Daten Geld verdient
Grundsätzlich bin ich ja auch ein Apple-Fan. Aber wenn es um ganz private Daten geht, schaue ich schon genauer hin, wo ich was ablege und wo ich was wie freigegeben habe…
Man hat so schnell falsch geklickt und auf einmal sind private Fotos öffentlich…
Ich habe hier unsere Erfahrung geschildert weil wir komplett ver“Apple“t sind. Es gibt auch zahlreiche Möglichkeiten wie das ohne Apple Produkte zu bewerkstelligen ist. Für uns bedeutet die Synchronisierung von Kalendern einen solch enormen Vorteil bei Abstimmung, etc. dass ich diese Idee verbreiten möchte und hoffentlich andere Paare die Idee aufgreifen und für sich umsetzten – egal mit welcher Technik.
Deine Panik wegen NSA finde ich etwas übertrieben bzw. deswegen den Google Kalender mit anderen Lösungen zu ersetzten. Wenn irgendeine Geheimdienstorganisation etwas über Dich wissen möchte und Du die Daten im Internet hast, finden sie es auch raus. Daher: „never touch a running system“.
Mein Mann verweigert sich allem, was ein „i“ vor dem Produktnamen hat. Wir haben deswegen einen gemeinsamen Kalender in Google. Im Zuge der NSA Affaire liebäugele ich mit Owncloud oder einemUmzug zu Posteo, bin aber zugegebenermaßen gerade zu bequem. Ich müsste ja dann auch Mail, Dateien etc. umziehen…ein Mammutprojekt..neben Job und zwei Kindern.
Netter Einstieg. Den Link zu deinem Artikel behalte ich mal im Hinterkopf, falls jemand irgendwann nach sowas fragt. 🙂
Meine Frau und ich regeln das seit ein paar Jahren ähnlich (zeitweise auch mit engen Freunden und eigens angelegten Kalendern), nur mit dem Google-Kalender als Basis (genutzt auf iPhones, iPad und im Web). Falls es doch irgendwann mit Google zu datenkraken-bunt wird, wäre iCloud eventuell eine Alternative. Wahrscheinlicher ist aber, dass ich dann sowas wie Owncloud aufsetzen würde.
Meine Frau war genauso.
Seit ich Ihr mein iPhone 4 überlassen habe, ist sie total digital geworden.
Manchmal muss man sie zu Ihrem Glück zwingen ;-).
Ich würde ja gerne auch digital arbeiten, meine Frau verweigert sich dem „SchnickSchnack“ jedoch noch vehement.
Bei uns in der Küche hängt also der gute alte Familienkalender, was durchaus wiederholt zu den beschriebenen Terminkollisionen führt.
Vielleicht zeige ich ihr diesen Blogpost und wir richten die Accounts gemeinsam ein…
An sich eine feine Sache so ein digitaler Kalender. Aber nachdem Google die
Tage bewiesen hat wie schnell das Einstellen mehrerer Dienste geht bin ich
gerade dabei alternativen auszuprobieren.
Dabei bin ich auf Owncloud gestoßen. Scheint sehr umfangreich und ersetzt
dann bei mir hoffentlich bald den Google Kalender.
Apple ist mir mit seinem goldenen Käfig noch suspekter.
Also wir machen das seit 6 Jahren mit dem Google Kalender und führen dort bestimmt acht geteilte Kalender. Alle synchron mit den Macs, ipads und iphones. Sollte Google hier mal Probleme machen, werden wir vielleicht auch zur iCloud wechseln.
Aber generell gibt es für Familien nichts besseres als digitale Kalender immer und überall!